Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeines

1. Die nachfolgenden Allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle von NNC-Photo-Video (nachfolgend Auftragnehmer) übernommenen Aufträge, erstellten Angebote, Lieferungen und Leistungen.

2. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden hiermit widersprochen.

3. Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne nochmalige ausdrückliche Einzeichnung für alle Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen des Auftragnehmers.

Angebot, Auftragserteilung, Rücktrittsvorbehalt

1. Angebote des Auftragnehmers sind keine Vertragsanträge, sondern Aufforderungen an den Auftraggeber, solche Anträge abzugeben (unverbindliche Angebote).

2. Ein Vertrag ist erst dann zustande gekommen, wenn der Auftragnehmer das Angebot des Auftraggebers diesem gegenüber ausdrücklich angenommen hat.

3. Damit der Vertrag als gültig gelten kann, hat der Auftraggeber an den Auftragnehmer 10 % des zu erwartenden Endpreises als Sicherheit für den Auftragnehmer zu zahlen, falls z.B. der Termin für eine Hochzeit o.ä. storniert werden sollte oder man nach Vertragsabschluss den Vertrag kündigen möchte. So behält sich der Auftragnehmer das Recht, die 10% zu behalten.

4. Der Auftragnehmer kann vom Vertrag zurücktreten, wenn ihm eine Erfüllung seiner Pflichten wegen höherer Gewalt, Krankheit oder aus technischen Gründen, die er nicht zu vertreten hat, unmöglich wird.

Leistungen des Auftragnehmers

1. Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber eine Kopie des Filmwerks auf dem vereinbarten Speichermedium zur Verfügung.

2. Ein Anspruch des Auftraggebers auf Aushändigung des Rohmaterials nach Bearbeitung des Projekts ist ausgeschlossen.

3. Eine Abspielgarantie für übergebenes Speichermedium (DVD, Blu-ray, Speicherkarten oder USB- Stecker) bezüglich beim Auftraggeber genutzter Hardware wird ausdrücklich ausgeschlossen.

4. Der Auftragnehmer gibt für die fertigen Leistungen eine Garantie von zwei Wochen nach Erhalt der Leistungen.

5. Der Auftragnehmer garantiert, dass alle Leistungen bei Ihm (Auftragnehmer) problemlos funktioniert haben.

Aufnahmegenehmigung (Drehgenehmigung)

1. Der Auftraggeber ist verantwortlich, dass vor Auftragsbeginn sämtliche erforderlichen Film- und Fotogenehmigungen für den Auftragnehmer einzuholen sind.

2. Das Betrifft unter anderem alle urheberrechtlichen geschützten Darstellungen von Kunstwerken als auch der Zustimmung von Behörden, Beamten, Veranstalter, Betreiber, Inhaber oder Eigentümer. Diese anfallenden Kosten trägt der Auftraggeber.

3. Maßgeblich ist das vereinbarte Honorar. Ist kein Honorar vereinbart worden, bestimmt sich dieses nach der aktuellen allgemeinen Preisliste des Auftragnehmers zuzüglich aller Auslagen und Kosten vorbehaltlich einer hierzu geschlossenen Individualvereinbarung, sowie der jeweils gültigen MwSt.

4. Es wird klargestellt, dass eine Änderung des fertiggestellten Filmwerks nach nachfolgenden Vorgaben des Auftraggebers zusätzlich vergütungspflichtig ist. Das vorgenannte gilt hierzu entsprechend.

5. Werden bei der Produktion Filmmusik verwendet, deren Verwertung nicht der Gema unterliegt, sondern ein Nutzungsrecht beim Auftraggeber unterliegen, fallen zusätzliche Lizenzgebühren für den Auftraggeber an. Die Höhe dieser Lizenzgebühr richtet sich dann nach dem Entgelt für das dem Auftragnehmer eingeräumte Nutzungsrecht.

6. Bei Auftragsbeginn ist ein Vorschuss in Höhe von 70 % des zu erwartenden Endbetrags fällig.

7. Kommt der Auftraggeber dem Vorschussverlangen und der Sicherheitszulage von 70 % und 10 % nicht nach, kann der Auftragnehmer vom Vertrag zurücktreten.

8. Es kommen nur Überweisung innerhalb fünf Tage oder Barzahlung zur Anwendung nach Erhalt der Leistung.

9. Der Rechnungsbetrag ist wie in Nr.8 sofort fällig bei Überweisung innerhalb fünf Tagen, nach Erhalt ohne Skontoabzug, sofern die Parteien nicht abweichendes vereinbart haben.

10. Jede weitere Leistung des Auftragnehmers, die nicht im Vertrag vereinbart wurde, ist mit Zusatzkosten verbunden.

11. Der Auftragnehmer ist berechtigt, nach Verzugseintritt Zinsen in Höhe von 5 % zu verlangen. Die Geldendmachung eines weiteren Schadens bleibt ausdrücklich vorbehalten.

12. Aufenthaltsorten, Fahrtkosten, Hotelkosten sind vom Auftragnehmer zu übernehmen.

Versand

1. Der Versand erfolgt stets auf Rechnung des Auftraggebers per Nachnahme, Überweisung oder Barzahlung.

Schutzrecht, Datenschutz

1. Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem von dem Auftragnehmer überlassenen Bildmaterial um urheberrechtlich geschützten Filmwerke im Sinne von §2 Abs. 1 Ziffer 6 (UrhG) handelt.

2. Der Auftraggeber erwirbt grundsätzlich nur ein Vorführrecht (§19 Abs.4 UrhG) als einfaches Nutzungsrecht (§31 Abs. 2 UrhG).

3. Der Auftraggeber räumt dem Auftragnehmer eine eigene kreative Gestaltungsfreiheit bei der Erstellung des Filmbildwerks ein und erklärt sich damit einverstanden, dass der Auftragnehmer sein Firmenlogo ständig in das Lichtbildwerk einblendet, wobei sichergestellt wird, dass dieses zu keinen Störungen der filmischen Darstellung führt.

4. Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber eine eigene kreative und firmenbezogene Werbefreiheit ein.

5. Falls etwas in YouTube oder auf Facebook veröffentlicht werden soll, muss dies ausdrücklich vom Auftraggeber erlaubt und einverstanden sein.

6. Für den Inhalt und die Richtigkeit der Darstellung wird keine Gewähr vom Auftragnehmer übernommen.

7. Persönliche Daten des Auftraggebers werden zu firmeninternen Zwecken gespeichert und nicht an anderen Unternehmen oder Personen weitergegeben.

Gewährleistung

1. Für den Fall von Mängeln steht dem Auftraggeber die Beseitigung des Mangels zu.

2. Eine Mangelanzeige muss innerhalb von zwei Wochen nach Lieferung der Ware beim Auftragnehmer erfolgen. Spätere Mängel oder Anzeigen von Mängel werden nicht anerkannt.

Eigentumsvorbehalt

1. Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung aller bestehenden Forderungen einschließlich der aus der Lieferung erwachsenen Nebenforderung im Eigentum des Auftragnehmers.

Schlussbestimmung

1. Erfüllung und Gerichtsstand für alle Ansprüche aus dem zugrundeliegendem Vertrag Verhältnis ist Limburg an der Lahn, soweit eine solche Vereinbarung gesetzlich zulässig ist.

2. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmung. Die Parteien verpflichten sich, die ungültige Bestimmung durch eine Sinnentsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen, die dem Willen der Parteien wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommt.

3. Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu Ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das gilt auch für das Schriftformerfordernis selbst.

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